Nahverkehr

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DISKUSSION

Nahverkehr

Warum es höchste Eisenbahn für mehr Geld im öffentlichen Nahverkehr ist. Was halten Sie davon?
13 Kommentare Kommentar verfassen

Als Arbeitgebe ist es mir natürlich egal, ob Busse oder Bahnen fahren . Als Bonze sitze ich in meiner eigenen PS-Schleuder oder werde gefahren oder sehe zu daß meine Kohle sicher in L. vor der Steuer versteckt ist. - Und wenn die Kosten im öffentlichen Dienst aufgrund von Lohnkosten steigen - dann werden einfach ein paar Linien mehr gestrichen. (Die Pendler können ja jetzt schon mal üben wie sie klarkommen !)
Bestreikt werden doch die Arbeitnehmer, Schüler, Rentner , Kranke und die die sich um die Umwelt Gedanken machen und NICHT mit eigenem PKW fahren können oder wollen.
Warum geht das nicht so: Wir fahren und wir diskutieren . Aber wir kontrollieren keine Fahrkarten , verkaufen aber auch keine !

Dieter Pellny

Als selbst betroffene von den Tarifverhandlungen stehe ich natürlich hinter den Streiks. Doch nun kommt ein großes ABER: Es kann nicht sein, das die leidtragenden dieser Streiks die Kinder sind. So heute im Kreis Coesfeld passiert: Die Kinder werden am Morgen in die nächste Stadt zur Schule gefahren, aber nur teilweise zurückgebracht. Die Schulen haben den Unterricht früher beendet da die Busse am regulären Schulende nicht fuhren - aber zu der früheren Zeit fuhr leider nur der eine reguläre Bus und kein zusätzlicher für die größere Anzahl Schüler. Ich bin im öffentlichen Dienst berufstätig und kann nicht mal eben mein Kind von der Schule abholen - soll es mit einem ca. 8 kg Tornister 15 km nach Hause laufen oder sich stundenlang dort in der Stadt rumtreiben bis es - wie auch immer - nach Hause kommt? So geht das nicht !!!! Dann bringt die Kinder auch morgens nicht hin - dann fällt die Schule aus, aber die Kinder sind zu Hause.

Sallach

Ich finde die Warnstreiks von Verdi zu lasch und unwirksam. (Falsche Zeit am falschen Ort und zu kurz) Mir kommt es so vor, als will man bewusst den Druck auf die Arbeitgeber mindern. Bei der GDL wurde den Forderungen viel bewusster und energischer Nachdruck verliehen.

Lutz

Die Herren in den Chefetagen erhöhen sich kräftig ihre Gehälter, aber für den Arbeiter ist angeblich nicht genug Geld vorhanden um seine berechtigten Forderungen zu finanzieren????
Diese Herren sollten sich bewusst sein, dass sie ohne die vielen Arbeiter an der Basis gar nicht benötigt würden! Nur wer zufrieden ist, kann auch eine ausgezeichnete Arbeit leisten und motiviert sein!

Lutz

Ich habe mal im öffentlichen Dienst gearbeitet und weiss daher, dass man da nicht gerade großzügig bezahlt wird. Von daher stehe ich hinter den Streiks.

ABER...ich habe nach nunmehr 4 Jahren endlich wieder einen Job gefunden, fahre 1 1/2 Std. hin und 1 1/2 Std. zurück, bin noch in der Probezeit, dem Arbeitgeber ist es egal, wie ich zur Arbeit komme, es sei mein "Freizeitvergnügen". Komme ich nicht, gilt es als "Arbeitsverweigerung". Ich kann nicht mein ganzes Geld ins Taxi stecken.

Ein ganztägiger Streik gefährdet also meine Arbeitsstelle. Wovon soll ich dann meine Familie ernähren? In Hartz IV will ich nicht wieder zurück!!!

Will meiner Tochter ja auch was bieten können. Im Endeffekt wird ein Streik also immer auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, die nichts dafür können.

Shana

Leute, die Gewerkschaft muss der Öffentlichkeit endlich die unmöglichen Lohnerhöhungen der letzten Jahre aufzählen ! Das momentane Angebot ist keinen Deut besser : 2,5 % im Februar 08, - 1,0 % Oktober 08, - 0,5 % März 09 ! Dabei sollen die Wochenarbeitszeiten im Juli 08 auf 39,5 Std, ab Januar 09 auf 40 Stunden erhöht werden !!!
Die Kommunen sparen doch nur auf unsere Rücken ! SO NICHT !!!

Hubert

Wie tun mir die BVG-Mitarbeiter in Berlin leid. Durchschnittlich 2800 Euro Brutto monatlich verdient ein altgedienter Busfahrer. Daneben sind die BVG-Mitarbeiter noch ganz komfortabel mit einer Beschäftigungsgarantie ausgestattet. Das sind ja wahrhaftig unglaubliche Zustände. Da ist eine 12-prozentige Lohnerhöhung das absolute Minimum.
Und das alles von Mitarbeitern eines Betriebes, der mit Hunderten von Millionen Euro verschuldet ist. In jedem anderen Wirtschaftsbetrieb mit diesen Verbindlichkeiten müssten die Mitarbeiter nicht über eine 12 prozentige Lohnerhöhung nachdenken sondern über die Höhe des zukünftigen Arbeitslosengeldes.
In dieser Streik-Form sind die Kunden die alleinigen Verlierer. Monats- bzw Jahreskarten sind bereits im Voraus bezahlt. Eine Erstattung wegen des Streiks ist natürlich ausgeschlossen.
Gewinner ist der Berliner Senat. Der kürzt natürlich die Zuschüße an die BVG für die Zeit, in denen die BVG keine Leistung erbringt.
Streik ist ein legitimes und auch notwendiges Mittel im Arbeitskampf. Man muss es aber sinnvoll und verantwortungsbewußt einsetzen. Dann kann man auch auf die Unterstützung und Akzeptanz der Bevölkerung setzen. Einen sehr sinnvollen Vorschlag hat Dieter Pellny am 21.02.08 in diesem Forum gemacht. Leistungen zur Verfügung stellen aber keine Fahrkarten verkaufen.
Damit würde man die Richtigen treffen.

Ralf

Wenn man den Vertreter der Arbeitgeberseite im NTV über den Zustand der öffentlichen Kassen reden hört, kommen einem die Tränen und "man möchte weinen".
Wenn sich diese Herrschaften und die Herrschaften der Kommunen kräftig ihre eigenen Bezüge erhöhen,- haben die sich jemals Gedanken darüber gemacht, ob und wie viel Geld dafür vorhanden ist?
Man ist in diesem Leben eben immer auf der Gewinnerseite, wenn man zu den Leuten zählt, die sich niemals schämen für das was sie tun.
Um von anderen Verzicht zu fordern, sollte man doch selbst erst einmal verzichten und mit gutem Beispiel voran gehen.

Rene`

Also ich finde den Streik ziemlich belastend, ich wohne an einem Ort wo ich nur mit u - bahn, Straßenbahn oder Bus weg komme und sitze hier sozusagen fest.

Außerdem finde ich haben gerade die Busfahrer kein Recht zum Streik den sie bringen nicht annähernd gute Leistung in Ihrem Beruf, sie verspäten sich extrem und sind dazu noch sehr unfreundlich, und es gibt Leute die haben 3 Jobs gleichzeitig und verdienen nicht annähernd so viel wie diese Leute.

sabrina

Sabrina meint, dass gerade Busfahrer kein Recht zum Streik hätten? Ich hoffe, dass S I E eine gute Leistung in ihrem Beruf erbringt und ein Recht zum streiken hat!!! Anhand ihrer Äußerungen vermute ich, dass sie selbst keinen Führerschein besitzt und sich noch nie mit einem Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehr fortbewegt hat.Die Aussage. dass sich Busfahrer immer verspäten ist sehr naiv und kurzsichtig. Ein Mensch der auch nur ein wenig denken kann meckert nicht nur, sondern überlegt auch mal, warum denn eigentlich ein Verkehrsmittel zu spät kommen kann. Die Pünktlichkeit ist von so vielen externen Faktoren abhängig. Da gibt es Fahrgäste, "die es gut meinen" und sich in die Lichtschranken der Türen stellen und sich anmaßen, die restlichen Fahrgäste warten zu lassen, damit auch die letzten angelaufenen Freunde noch mitkommen. Durch Verkehrsstau, schlechte Witterungsverhältnisse und viel mehr können sich Verkehrsmittel auch verspäten. Oder hat Sabrina gedacht, dass ein Busfahrer mit Absicht zu spät kommt, damit er keine Pause an der Endstation mehr hat? Ich empfehle ihr, das sie sich Sonntags mal einen Ausflug gönnt und mit einem öffentlichen Verkehrsmittel mitfährt. Da kann sie dem Fahrer genau bei der Arbeit zuschauen und anschließend ist sie sicher ein ganzes Stück schlauer und schämt sich für den Irrsinn, den sie geschrieben hat.

Dennis

Mein lieber Dennis ich weiß sehr wohl wie die Arbeit eines Busfahrers aussieht da mein ex ein Busfahrer war und ich sowohl bei der Tag wie auch bei der Nachtfahrt oft dabei war und ich sehr wohl weiß das es an vielen Faktoren liegt, aber wenn die sich gute 20-30 min verspäten und dann rotzfrech grinsen wenn sie endlich kommen finde ich das sehr treist. Ich finde es ja okay wenn sie mehr gehalt wollen aber gleich 8% mehr ist übertrieben wenn das durchgesetzt wird werden die Fahrkarten noch teurer und heut zutage bekommt man sowieso kaum Geld es sei denn man hat Mama und Papa die einem das Geld dafür geben...Vielleicht hast du ja ein Auto und kommst überall hin aber ich bin jemand der darauf angewiesen ist ich komme kaum noch zur Arbeit und ein Taxi kann ich mir nun mal nicht leisten.

sabrina

Wenn es um die Angestellten und Beamten im Öffentlichen Dienst geht, ist immer nie genug Geld vorhanden. Wieso ist das eigentlich nie der Fall wenn die Bonzen in Berlin sich ihre Diäten mal rasch um 9% erhöhen? Noch dazu tun die für ihre überhöhten Diäten so gut wie nichts. Für jede Entscheidung, die die Herren treffen sollen, holen sie sich erst mal irgend welche Berater aus der Wirtschaft. Vor vierzig Jahren wahren unsere Politiker mal in der Lage eigene Entscheidungen treffen zu können. Vor allem hatten sie die nötige Fachkompetenz.
Heut können sie nur noch eigene Entscheidungen treffen wenn es darum geht, denen die auf Grund ihrer Arbeit die sie Tag für Tag leisten mehr Geld verdient haben, ihnen das zu verweigern. Mann muss sich wirklich manchmal schämen von so dummen Menschen regiert zu werden.

Scholz Hans - Jürgen

Also wenn Sabrina meint, die Busfahrer würden keine gute Leistung bringen und hätten deswegen kein Recht zum Streiken, dann kann ich nur sagen, wenn ich keine Ahnung habe, halte ich besser den Mund! Was bei den Busfahrern in den letzten Jahren gekürzt wurde, geht doch auf keine Kuhhaut! (Kein Wegegeld mehr, 1/2 Stunde Pause täglich unbezahlt, bezahlte Vorbereitungszeit gekürzt, usw,. dafür aber immer mehr zusätzliche Arbeiten, wie Fahrscheine kontrollieren, auf Getränke, bzw. Speisen achten,usw...!!! ) Ja und den sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, gibt es auch schon lange nicht mehr . In den letzten Jahren wurden doch nur Zeitverträge abgeschlossen !
Tja, deswegen müssen unbedingt mindestens 5 - 8 % für 12 Monate bei 38,5 Wochenarbeitsstunden, bzw.200 Euro monatlich her !!!

Hubert

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