Krankenpflege

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DISKUSSION

Krankenpflege

Mehr arbeiten für weniger Geld? Das gibt es doch gar nicht – doch: in den deutschen Krankenhäusern. Was halten Sie davon?
18 Kommentare Kommentar verfassen

Vor allem sollten die Pflegekräfte mit Fachweiterbildung und Berufserfahrung endlich mehr verdienen,als Pflegekräfte ohne Fachweiterbildung ( Jahressonderzahlung ist mit fwb niedrieger als ohne). Denn überall in der freien Wirtschaft wird Qulifikation besser und nicht schlechter bezahlt. Außerdem müssen die Zulagen für Sams- Sonn- und Feiertage genau wie die Nachtschichtzulage endlich angehoben werden.

peter helfensteller

Seit Jahren wird Pflege als Hilfsdienst gehandelt u.bezahlt,trotz immer höheren Ansprüchen an Ausbildung, Verantwortung und Qualifikation.Die psychischen u.physischen Belastungen steiegn,auch nach der Reformierung des Pflegeberufes als eigenständiges Berufsbild ist die Bezahlung schlechter geworden.Nach 30 j.Tätigkeit als Krankenschwester(27 J.Intensivstation,4 J.Heimbeatmung,15 J.nebentätig in Gemeinde- u. Altenpflege),arbeite ich immer noch gerne im Beruf, bin jedoch gefrustet über die Bezahlung.Nach vielen Tarifverhandlungen kam kurzfristig Freude auf ,diese wurde von hohen Lebenshaltungskosten etc. wieder auf den Nullpunkt zurückgesetzt.Die Pflegekraft opfert Ihre Gesundheit für unser höchstes Gut,der Gesundheit, für minimales Entgelt, mit Konkurrenz aus dem "Billigpflegemarkt".
Das Berufsbild wird bürokratisiert,immer mehr administrative Stellen werden geschaffen, für die Arbeit an der Basis, die eigentlich bezahlt werden sollte,bleibt kaum etwas übrig!Die Pflege u. Erhaltung der körperlichen u. seelischen Gesundheit meiner Patienten steht für mich im Vordergrund,es muss nur endlich anerkannt werden,welchen "Liebes"dienst wir täglich verrichten,ohne dafür gerecht entlohnt zu werden.Qualifikation u. Erfahrung, Zulagen für Arbeit an Nacht, Sonn- und Feiertagen müssen angeglichen werden( Arbeiter, 24 J,angelernte Kraft,Nachtdienst erhält 2200€ netto im Monat,im Vergleich Pflegekraft 45J. 3-Schichtdienst 1750€ mit Zulagen für 2 WE , 7 ND,Wechselschicht/ Intensivstation).

Gabriele Fukatsch

Liebe Kollegen !
Überlegt Euch doch mal :

Seit einigen Jahren .....!!!!!! stehen diese Forderungen ohne erkennbares Ergebniss im Raume !
Kürzlich haben sich unsere Bundestagsabgeordneten eine kleine Diätenerhöhung von 8,5 Prozentchen ...... DURCHGEWINKT !!!

Zeigt doch Eueren Volksvertretern mal durch ABWINKEN bei der Nächsten Wahl :

..........Dumm gelaufen ...... Wähler doch nicht blöd ..... GELL... ????

Hans Schäfer

ES REICHT!

John Doe

Ich wünsche euch viel Erfolg, denn meiner Meinung nach seid ihr deutlich unterbezahlt...

Markus Meier

Ich höre immer nur "Krankenpflege." Es gibt auch noch die Altenpflege....-Auch uns reicht es! Es wäre schön, wenn auch wir in dieser Initiative mehr erwähnt würden :-)

Dagmar Illichmann

Bin Azubi zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Jeden Tag aufs Neue frage ich mich, wie unsere Zukunft aussehen wird. Mein Respekt an alle hart arbeitenden Kranken- und Altenpflegekräfte.
Es muss eine adäquate Lösung her!

Benjamin Hepper

Es reicht!!!!!!!!!!! Pflege muss besser bezahlt werden, denn es ein wichtiger Job, denn ohne Pflegepersonal, Ärzte usw. würden erkrankte Menschen keine Versorgung erfahren die sie benötigen!!!!!!!!! Vor allem müssen die Klinikleitungen endlich einsehen dass ein chronischer Personalmangel in allen Bereichen der Medizin besteht!!!!! Das muss aufhören dass die obersten mehr Gelder kassieren als die Angestellten!!!! Vor allem müssen sie dafür sorgen, dass wieder mehr Personal eingestellt wird,damit die Patienten wieder besser versorgt werden können!!! Es passiert alles zu lasten der Angestellten und den Patienten!! Dafür habe ich nicht diesen Job gewählt!!!!!!!!!!!!

Mathias Raudies

Es kann nicht sein,das wir,die uns tagtäglich um die Gesundheit und das Wohlergehen anderer Menschen kümmern und sorgen unangemessen bezahlt werden. Bedenkt man die immer höheren Lebenserhaltungskosten,den psychischen,seelischen und körperlichen Stress, das auch Menschen in unseren Armen sterben und wir manchmal die einzigsten Bezugspersonen für unsere Patienten/Bewohner sind, kann es nicht sein,dass wir nicht zumindest eine angemessene Entlohnung dafür kriegen.
Gut,ich übe den Beruf nicht wegen des Geldes aus (ein "Danke" z.B. ist mir ehrlich gesagt mehr wert),aber ich kann es nicht verstehen,warum gerade hier gespart wird?!
Gebt uns mehr Personal,damit wir uns mehr Zeit für unsere Patienten/Bewohner nehmen können und nicht bloß schnell rein und waschen(Versorgen) und dann ab zum nächsten.
Das ist doch wohl kaum menschenwürdig oder?
Dafür habe auch ich nicht diesen Job gewählt!!
Bedenkt man wie teuer die Miete z.B in einen Heim ist (von 3000 € aufwärts),frage ich mich wo das ganze Geld hinfließt,wenn man uns immer wieder sagt:"Es muss gespart" werden?
Verbannt den Kapitalismus aus dem medizinischen Berreich und achtet auf die Menschen
und nicht auf die Zahlen!
Deswegen finde ich es nur GERECHT wenn man auch mal daran denken würde das die Menschen die in diesem Bereich tätig sind und viel von ihrer Freizeit hergeben auch dementsprechend entlohnt werden wollen,damit sie ihr bisschen Freizeit auch mal genießen können,ohne Angst vor der nächsten Rechnung zu haben!!

John Smith

Ich wurde gerne einen Politiker für einen Tag zum meinen Dienst, wo ich mit eine Aushilfe für 40 Patienten(davon nicht selten ein bis zwei Intensivfälle ohne Monitorüberwachung) verantwortlich bin,in der Pflege einladen. Ich möchte mich bei den Politikern bedanken,dass ich nächsten 40 Jahren mit meinem super neuen Vertrag TVÜD ohne Lohnerhöhung arbeiten darf! Ich musste mich letzte Zeit von 3 Koleginnen verabschieden ,die im Alter 28-30 durch ihre harte Arbeit in der ,,Rente"gegangen sind(wegen kaputen Rücken).Was für eine traumhafte Zukunftperspektive für mich!!!

Piotrowski Rafael

Es ist schade was in unserem Lande gerade so passiert, in der Wirtschaft und auch in der Politik, (Thema Lichtenstein, Managergehälter, Diätenerhöhung, Steuergeschenke an die obrigen etc.) Niemand will hinsehen wenn es darum geht wie es in Altenheimen und Krankenhäusern aussieht. Überstunden schieben oder ständig mit Unterbesetzung den Dienst verrichten, dies geht auf die Knochen, von der Seele mal ganz abgesehen. Ganz zu schweigen von der oft zitierten Qualität die ja auch oft bescheinigt wird aber der Patient davon oftmals nichts verspührt. Es muss sich etwas ändern und dies schafft man nur mit mehr SOLIDARITÄT. Diese brauchen wir in Deutschland mehr als je zuvor ! Es läßt sich nur etwas ändern und zwar für jeden, wenn er mit auf die Strasse geht!! ES REICHT!!

R. Göbbels

Die Gesundheit ist das höchste Gut! Aber wie gehen wir damit um? Für alles ist genug Geld da, nur nicht für das höchste Gut eines jeden Menschen. Erst wenn Menschen krank werden, sehen sie wie nötig gut ausgebildetes Personal ist, in ausreichender Anzahl und hoch motiviert.
Doch die Wirklichkeit ist anders. Zu wenig ausgebildetes Personal für immer mehr Anforderungen treiben es auf die Spitze. Burnout ist die Folge- Abkehrung vom Beruf- das Fiasko ist vorprogrammiert. Wenn das Gesundheitsministerium nicht endlich erkennt, dass es bereits fünf vor zwölf ist und endlich handelt, werden alle Menschen die heute noch relativ jung und gesund sind im Alter keine Versorgung mehr erfahren. Sehr hoch wird dann der Preis sein, den sie bezahlen müssen für die Ignoranz an den heutigen Zuständen der alten Menschen!

Elfi Bergmann

Noch gibt es Pflegepersonal, dass zu diesen Konditionen arbeiten geht, aber in der Pflege zeichnet sich schon wieder ein Personalmangel ab- ein Wunder ist das nicht bei stagnierenden Löhnen, steigender Belastung und 2-3% Inflation. Die Schäden werden oft aber nicht sofort sichtbar, verpasste Wartungen beim Auto führen ja auch erst nach Monaten zu teuren Folgeschäden. Jammerei bringt uns aber nicht zum Ziel - handeln und optimistisch die Zukunft gestalten heißt die Devise.
Ein Beispiel, wie man Geld sparen kann, indem man MEHR Geld investiert:
Im einem Pflegeheim der Münchener AWO ist mithilfe der AOK und der Süddeutschen Zeitung seit einigen Jahren eine Stelle ZUSÄTZLICH geschaffen worden: ein fest angestellter Arzt ist für alle Bewohner und das Pflegepersonal da. Durch die Vermeidung von unnötigen Krankenhauseinweisungen spart der Doktor erwiesenermaßen sein Gehalt doppelt ein. Dieses Beispiel demonstriert, das Stelleneinsparung nicht den erwarteten Effekt bringt und das Stellenschaffung durchaus auch rentabel sein kann.
Pflegepersonal braucht Sicherheit (feste Verträge) und bessere Arbeitsbedingungen (verlässliche Dienstpläne durch ausreichend Personal) und ein angemessenes Gehalt- nur gut ausgebildetes, hoch motiviertes Personal, das nicht in der Freizeit noch das traurige Gehalt durch Nebenjobs aufbessern muss, kann sein volle Arbeitskraft einbringen und so langfristig ohne Fehler und Krankheit eine gute Leistung bringen.

Frank Sonnweber

Mann müsste den Arbeitgebern mal richtig zeigen wie sehr diese auf uns angewiesen sind, denn ohne uns als Pflegepersonal können diese nicht einmal Geld erwirtschaften!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Viele in den Chefetagen haben ja nicht mal einen blassen Schimmer, davon wie wir uns jeden Tag aufs neue die Füße für die Patienten abrennen!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich bin der Meinung man sollte im öffentlichen Dienst zur selben Zeit in den unbefristeten Warnstreik treten, so besteht ein wenig die Chance, dass die Arbeitgeber uns mal ernst nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und vor allem, dass diese mal registrieren, dass wir mehr wert sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mathias Raudies

Das Kind muss immer erst in den Brunnen fallen damit ein Gitter drüber kommt!!
Ich bin nicht in der Krankenpflege tätig aber meine Freundin! Ich bekomme die Leiden tag täglich mit und kann es nicht verstehen das einfach über den Köpfen hinweg entschieden wird! Da wird eine einrichtung gebaut die niemand braucht und finanziert wird diese indem man 2 Stellen auf einer Pflegestadion abbaut! UNVERSTÄNDLICH!

Alex

Wir Mitarbeiter im Gesundheitswesen können nur was zur Verbesserung unserer Situation erreichen, wenn wir unseren Frust bei den Verursachern der unhaltbaren Zustände in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen spürbar zur Kenntnis bringen.Wir sollten auch die Menschen in unserem Land davon in Kenntnis setzen , dass die Regierenden in Berlin sich aus der Verantwortung für unser Sozialsystem zurückziehen.Krankenhäuser werden zu Gesundheitsfabriken die Gewinne machen müssen umfunktioniert.Der Staat zieht sich aus der Verantwortung für das Allgemeinwohl immer mehr zurück.Auf der Strecke bleibt der Patient .

HeinzHopstädter

Liebe Kollegen,

am 6.4. um 13:00 h im Ver.di Haus Aachen, Harscampstraße 20ist ein öffentlicher Termin. 13:00h im Saal.
Dort werden wir Ursula Schmidt mit vielen der o. g. Problemen konfrontieren.
Jede Pflegekraft und alle anderen Angestellten sind willkommen.

Andreas Joisten

Wann hören wir entlich auf zu reden und Handeln?! Seid Jahren wird nur geredet und gesagt," wir müßen, wir sollten, dass darf nicht sein". Wann wird sich etwas ändern? Wann hört dieses Spielen mit Patienenleben und der Gesundheit mit den Pflegenden entlich auf?

Steffen

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